Konfirmation
Jugendliche fragen in dieser Zeit: Wer bin ich ? Was macht das Leben liebens- und lebenswert ? Was ist mir wichtig, sogar heilig ? Welche Rolle spielt Gott in meinem Leben ?
In der Konfirmandenzeit sollen die Jugendlichen befähigt werden, kompetent zu entscheiden, was Sie von Gott und der Welt halten sollen, oder eben nicht. In der Gruppe sollen sie Gemeinschaft und Begleitung erfahren. Sie sollen Wissen vermittelt bekommen und vor allem Spaß haben.
Konfirmation heißt Bestärkung. Bestärkt wird zum einen das Taufbekenntnis, das Eltern und Paten stellvertretend für das Kind in der Taufe gegeben haben.
Die gemeinsame Vorbereitung auf die Konfirmation soll dazu beitragen, dieses Bekenntnis und seine Bedeutung besser zu verstehen und in eigene Worte zu fassen.
Bestärkt werden auch wir selbst. Gott wendet sich mir persönlich zu. Konfirmation kann helfen, den Weg zu sich selbst zu finden und gerade in diesem Alter sich selbst zu bejahen.
In unserem Kirchenkreis gibt ganz unterschiedliche Konzepte von Konfirmandenarbeit. Für die einen ist es wichtig, die Jugendlichen in dieser Zeit zu begleiten. Die Zusage Gottes während der Konfirmation steht eher im Vordergrund. Andere wünschen sich, dass die Jugendlichen etwas sagen können zum Thema Tod, Träume oder Verantwortung. Das eigene Bekenntnis ist hier eher wichtig. Einige Gemeinden laden zu wöchentlichen Gruppen ein, andere gestalten den Unterricht in Form von Kursen. In zwei Gemeinden findet das erste Konfirmandenjahr (Katechumenunterricht) sogar im 3. Schuljahr, das zweite in der 7. Klasse statt (siehe Bottrop-Eigen und Gladbeck-Zweckel).
Informieren Sie sich in Ihrer Kirchengemeinde, welche Absprachen und Konzepte dort existieren.





