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Herzlich Willkommen beim Evangelischen Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

 

Eine Gesellschaft ohne Gott?

Gladbeck - Einmal mehr erwies sich das Martin Luther Forum Ruhr (MLFR) in Gladbeck als eine Plattform für den kritischen Dialog. "Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit" - so der Titel eines schönen Kirchenliedes (EG 262). Und so hätte ohne weiteres auch ein Diskussionsabend im MLFR überschrieben sein können.

Denn dort stellte der Politologe und Publizist Dr. Andreas Püttmann (Foto) vor zahlreichen Zuhörern sein Buch "Gesellschaft ohne Gott" vor und entwickelte auf der Basis von umfangreichem empirischen Zahlenmaterial Thesen, die es in sich hatten. Sein Befund: "Der christliche Traditionsabbruch in Deutschland ist dramatisch. Doch viele haben das noch nicht begriffen." Foto: Bugzel

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Dialog- und Kulturreise

Kirchenkreis - Zu ihrer vierten Dialog- und Kuulturreise laden Axel Lippek von der Evangelischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten und Müzeyyen Dreessen von der Christlich-Islamischen Gesellschaft vom 3. bis 14. Oktober 2012 ein. Die Reise führt auf die Spuren christlicher Stätten an der Südküste der Türkei, nach Nordzypern (Foto) und nach Gladbecks Partnerstadt Alanya.

Im Mittelpunkt der Reise steht in diesem Jahr Nordzypern. Zypern, die drittgrößte Mittelmeerinsel, liegt eingerahmt zwischen Europa, Asien und Afrika und bildet somit einen zentralen Knotenpunkt zwischen den Kontinenten. Kein Wunder, dass die unterschiedlichsten Kulturen ihre Spuren auf der Insel hinterließen. Foto: privat

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Köstliches aus der Heiligen Schrift

Dorsten - Fladenbrot mit Ur. Jacobs Linsengericht. Gemüsesuppe mit Getreide. Kalb mit Mandelsauce. Überbackener Staudensellerie mit Fenchel. Hirsebrei. Obstsalat. Die Menüfolge mit sechs Gängen klingt auf den ersten Blick etwas seltsam, wenn nicht gar antiquiert. Und das ist auch kein Wunder, stammen die Gerichte doch so oder so ähnlich aus der Bibel.

Nach Mahlzeiten aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten, aus Westfalen, der Pfalz und Schwaben kredenzte jetzt der Männerkreis in der Evangelischen Kirchengemeinde Hervest-Wulfen in Dorsten seinen Gästen Köstlichkeiten aus der Heiligen Schrift. Dazu traf sich ein gutes Dutzend seiner Mitglieder, alle im fortgeschrittenen Alter, im Barkenberger Gemeindezentrum und schwang mit Eifer den Kochlöffel. Foto: Bugzel

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Ein gutes und gesegnetes Jahr 2012

Kirchenkreis - "Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig." Mit diesem Mut machenden Wort aus der Bibel, der Jahreslosung 2012, grüßt Synodalassessor Pfarrer Friedemann Kather (Foto) die Menschen im Evangelischen Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten zum neuen Jahr 2012.

In seinem Grußwort fordert Kather die Menschen dazu auf, sich auch im neuen Jahr einzumischen und Mut zum Handeln zu zeigen, wenn vermeintlich Starke das Recht und die Würde von Schwachen oder Fremden mit Füßen treten. "Die Achtung vor dem Leben und vor der Menschenwürde, die Achtung der Gewissens- und Gedankenfreiheit, das Eintreten für die Hilflosen und Bedürftigen sind gerade nicht Zeichen der Schwäche, sondern unverzichtbare menschliche und christliche Werte", schreibt der stellvertretende Superintendent. Foto: Bugzel

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Pfarrer Hans-Jürgen Patro eingeführt

Dorsten - Mit einem festlichen Gottesdienst in der Dorstener Johanneskirche wurde Hans-Jürgen Patro (2.v.l. unten) in sein neues Amt als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinden Dorsten und Holsterhausen an der Lippe von Synodalassessor Pfarrer Friedemann Kather eingeführt.

Zuvor hatte sich Pfarrer Patro bereits den Evangelischen Christen in Rhade vorgestellt. Der neue Seelsorger, der seinen Dienst je zur Hälfte in Dorsten-Altstadt und Holsterhausen versieht, kann auf eine langjährige berufliche Erfahrung zurückblicken. Vor seinem Dienstantritt in Dorsten war Patro zehn Jahre lang Pfarrer in der Gemeinde Halver im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg im schönen Sauerland. Foto: Bugzel

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Abschied fällt schwer

Gladbeck - Nein, leicht fällt ihnen der Abschied nicht. Nach über 30 Jahren Tätigkeit im kirchlichen Dienst verlassen Elfriede und Martin Meier-Stier Gladbeck. Der langjährige Pfarrer an der Christuskirche und die Diplompädagogin treten in diesen Tagen in den Ruhestand und ziehen in die Nähe von Freiburg im Breisgau.

"Am 20. Dezember wollen wir uns um 18 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus von unseren Freunden und Weggefährten verabschieden", kündigt das Ehepaar an. Ganz zwanglos soll der Abschied sein, mit viel Musik und guten Gesprächen mit den zahlreichen Menschen, die mit Elfriede und Mariin Meier-Stier über die vielen Jahre hinweg verbunden waren. "Wer Lust hat, soll einfach vorbeikommen", sagen die beiden scheidenden Gladbecker. Foto: Bugzel

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Neujahrsempfang des Kirchenkreises

Bottrop - Bringt Religion Gewalt hervor oder kann sie sie binden oder gar verhindern? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Vortrags von Prof. Hans-Martin Gutmann beim diesjährigen Neujahrsempfang des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten in Bottrop.

Dort konnte der stellvertretende Superintendent des Kirchenkreises, Synodalassessor Pfarrer Friedemann Kather (l.) rund 200 Gäste aus Kirche und Politik, Unternehmen und Gewerkschaften, Vereinen und Verbänden, Kultur und Verwaltung mit der biblischen Jahreslosung für das Jahr 2012 "Meine Kraft ist den Schwachen mächtig" begrüßen. Foto: Bugzel

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Superintendentenwahl verschoben

Gladbeck - Die Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten hat auf ihrer Herbsttagung am Abend des 25. November in Gladbeck die Wahl eines neuen Superintendenten verschoben.

Das Kirchenparlament konnte sich auch nach vier Wahlgängen nicht auf einen Kandidaten einigen. Weder der zur Wahl stehende Synodalasssessor (stellv. Superintendent) Pfarrer Friedemann Kather noch Pfarrer Ulrich Schulte, beide aus Bottrop, erhielten die erforderliche qualifizierte Mehrheit von 41 Stimmen der 81 stimmberechtigten Synodalen. Als Konsequenz aus der Pattsituation entschied sich die Kreisssynode, die Wahl ergebnislos zu beenden und beauftragte den Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises, möglichst zeitnah eine neue Wahlsynode vorzubereiten. Foto: Bugzel

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Altsuperintendent in neues Amt eingeführt

Kirchenkreis/Rastede - Mit einem festlichen Gottesdienst in der St.-Ulrichs-Kirche in Rastede wurde Altsuperintendent Detlef Mucks-Büker in sein neues Amt als theologisches Mitglied des Oberkirchenrates der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg eingeführt.

In seiner Predigt zum Einführungsgottesdienst rief Mucks-Büker dazu auf, für "einen wachsenden Glauben" zu beten. "Wir sollten beten für eine furchtlose Kirche mit mutigen Gemeinden. Für eine Kirche, die rauskommt aus ihren Mauern. Die mit ihrem Schatz, der Botschaft von der Liebe Gottes, wuchert", rief der neue Oberkirchenrat der Gottesdienstgemeinde zu. Mucks-Büker hatte sein neues Amt in Oldenburg offiziell am 1. Oktober angetreten. Er war am 14. Mai zum neuen Oberkirchenrat gewählt worden. Foto: ELKiO/D

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Oper für Obdach zum Jubiläum

Bottrop - In diesem jahr feiert die Evangelische Sozialberatung Bottrop (ESB) einen runden Geburtstag. "Seit 25 Jahren bietet die ESB soziale Beratung und persönliche Hilfen für Wohnungslose und Arme", erklärt Wolfgang Kutta (Foto), Leiter der Beratungsstelle in der Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop.

Ihr Jubiläum feiert die ESB am Donnerstag, 1. Dezember um 18.45 Uhr mit der Aufführung der "Winterreise - Oper für Obdach" mit Bariton Christoph von Weitzel im Kammermusiksaal des August-Everding-Kulturzentrums in Bottrop. Der Künsrler interpretiert Franz Schuberts Liederzyklus "Die Winterreise" zugunsten von Menschen in Wohnungsnot. Foto: ESB

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100 Jahre Ev. Handwerker Bottrop

"Gott segne das ehrbare Handwerk" - unter diesem Motto stand ein Festakt zum 100-jährigen Bestehen des Vereins Evangelischer Handwerker Bottrop. Für Ingo Söhngen, erster Vorsitzender des Vereins, Grund genug, Rückschau zu halten und zuversichtlich in die Zukunft zu blicken, denn "dank der großen Motivation unserer Mitglieder wird der Verein auch das nächste Jahrhundert bestehen."

Ziel der Evangelischen Handwerkervereine, die sich auf den Evangelischen Theologen Johann Hinrich Wichern berufen, ist die Sammlung von Handwerkern, die es als ihre Aufgabe ansehen, in der Gesellschaft auf christlicher Grundlage sozialethisch zu wirken und die Interessen des Handwerks überall zu vertreten. Foto: Bugzel

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Hilfe für Ostafrika

Kirchenkreis - Die Kollekte des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten in den Gottesdiensten am Sonntag, 6. November ist für die Diakonie Katastrophenhilfe Ostafrika bestimmt.

Denn die Menschen in den Ländern am Horn von Afrika sind am Ende ihrer Kräfte. Die schlimmste Dürre seit 60 Jahren hält die gesamte Region im Griff, teilt die Diakonie Katastrophenhilfe mit. Mehr als zehn Millionen Menschen litten unter den schwierigen Bedingungen. Angesichts der dramatischen Ausmaße der verheerenden Dürre in Ostafrika hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Unterstützung für die Opfer erheblich ausgeweitet. Foto: Diakonie Katastrophenhilfe.

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Unternehmer will Luther-Kirche kaufen

Gladbeck - Mit dem Gladbecker Unternehmer Martin Schmidt hat sich ein Privatmannbereit bereit erklärt, die Martin-Luther-Kirche im Gladbecker Stadtteil Rentfort auf der Basis der Erbpacht zu kaufen. Im Gegenzug mietet die Evangelische Kirche Gladbeck das Gotteshaus an der Josefstraße und den benachbarten Kindergarten wieder zurück. Die Gemeinde erhält dabei die Option, das Gotteshaus für zunächst drei Jahre weiter zu nutzen. Eine Verlängerung hat Schmidt in Aussicht gestellt.

Dies erfuhren zahlreiche Gemeindeglieder im Rahmen einer Gemeindeversammlung im Beisein des 44-jährigen Investors. Als eine in Westfalen "einzigartige und neue Variante" bezeichneten Gemeindevertreter das Projekt. Sein vorrangiges Ziel sei es, die Martin-Luther-Kirche zu erhalten, versicherte Martin Schmidt der versammelten Gemeinde, aus der breite Zustimmung, aber auch Kritik signalisiert wurde. Foto: Bugzel

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Menschen, Orte, Solidarität

Gladbeck - Mit "Menschen, Orte, Solidarität" ist eine Ausstellung überschrieben, die 25 Jahre nach Tschernobyl über die Reaktorkatastrpohe informiert. Die Wanderausstellung des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks Dortmund (IBB), die noch bis zum 17. Oktober im Gladbecker Dietrich-Bonhoeffer-Haus zu sehen ist, wurde jetzt von Pfarrerin Reile Hildebrandt-Junge-Wentrup (r.) von der Evangelischen Kirche Gladbeck-Mitte eröffnet.

Die Ausstellung will das Ausmaß der Katastrophe in Weißrussland erneut sichtbar machen. Der Reaktorunfall und die gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen werden ebenso beleuchtet, wie das Schicksal von hunderttausenden von Helfern und Umsiedlern, deren Leben sich mit der Katastrophe vom 26. April 1986 für immer verändert hat. Foto: Bugzel

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Perspektivwechsel

Gladbeck - Öfter mal die Perspektive wechseln. Ein guter Rat, um eine andere Sichtweise auf die Dinge zu bekommen. Diesen Rat befolgte auch die Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten und ging in die Luft. Bei einem Rundflug über Gladbeck mit dem bekannten Lutbildfotografen Hans Blossey entstand dieses Foto von der Gladbecker Christuskirche an der Humboldtstraße in der Innenstadt.

Links neben dem Gotteshaus sind neu erbaute, seniorengerechte Wohungen zu erkennen, rechts sieht man das Haus der Evangelischen Kirche, Verwaltungssitz der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gladbeck und des Kirchenkreises. Am oberen Bildrand schließt sich das Dietrich-Bonhoeffer-Haus an. Luftbild: Bugzel