Herzlich Willkommen beim Evangelischen Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten
Ausstellung: Kunst trotzt Armut
Dorsten - Mit der Wanderausstellung "Kunst trotzt Armut" der Evangelischen Obdachlosenhilfe e.V. beteiligen sich der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten und die Evangelische Kirchengemeinde Hervest-Wulfen an der Local Heroe Woche zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 in Dorsten.
Die Ausstellung wird von der Frauenreferentin und Kulturbeauftragten des Kirchenkreises, Petra Masuch-Thies, organisiert und ist vom 5. bis 26. September im Gemeindezentrum Wulfen-Barkenberg zu sehen. "Kunst trotzt Armut" wird am Sonntag, 5. September um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst durch den Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß, und Superintendent Detlef Mucks-Büker eröffnet. Daneben befasst sich ein umfangreiches Rahmenprogramm mit den Themen Kinderarmut in Dorsten und in Deutschland, Frauenarmut sowie der Umgang der Kirche mit Armut. Foto: privat
Den Flyer zur Ausstellung finden Sie als Download in der rechten Spalte oben.
Kirche, Kohle, Kumpel
Gladbeck - Die Geschichte und die Entwicklung der Evangelischen Kirchengemeinden im Ruhrgbiet wäre ohne den Steinkohlenbergbau in dieser Region gar nicht möglich gewesen. Die Zeit der Kohle und Kumpel hat Gladbeck bestimmt. Kohle und Kumpel gehörten zur Identität der Stadt, der Kirchen und vor allem zur Herkunft der hiesigen Evangelischen Kirche.
Unter dem Titel "Kirche, Kohle, Kumpel - Leben und arbeiten in Gladbeck damals und heute" lädt die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Gladbeck vom 10. September bis 3. Oktober zu Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen und Kunst in die vier Evangelischen Kirchen ein. Foto: privat
Pilgern im Pott ist beliebt
Bottrop - Was haben Santiago de Compostela, Lourdes und Jerusalem mit Bottrop gemeinsam? Alle vier Orte sind Pilgerstädte. Die drei erstgenannten liegen an berühmten Pilgerrouten wie dem Jacobsweg, nach Bottrop pilgern die Menschen durch den Pott.
"Pilgern im Pott" nennt sich ein Projekt der Evangelischen Kirchen im Ruhrgebiet zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010. Das ist Pilgern mitten im Ruhrgebiet immer entlang der Emscher von ihrer Mündung in Dinslaken bis zur Quelle in Holzwickede. Wie auf bekannten Pilgerwegen wandert man von Kirche zu Kirche. Wie eben zur Bottroper Martinskirche, wo unlängst eine Pilgergruppe aus Hünxe (Foto) begrüßt werden konnte. Zum Abschluss des Pilgertages kehrten die junge Leute zum Abendgebet in das Bottroper Gotteshaus ein. Foto: Bugzel
Margot Käßmann kommt ins Ruhrgebiet
Gladbeck/Bochum - Margot Käßmann (Foto) wechselt beruflich ins Ruhrgebiet. Die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende übernimmt im Januar 2011 eine Gastprofessur an der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Die einstige hannoversche Landesbischöfin werde ein Jahr lang auf dem Gebiet der Ökumene und Sozialethik forschen und lehren, teilte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) mit.
Und begonnen hat das alles in Gladbeck. Anfang Juni war Margot Käßmann im Martin Luther Forum Ruhr (MLFR) in der ehemaligen Markuskirche zu Gast. Im Gespräch mit Superintendent Detlef Mucks-Büker berichtete sie u.a. über ihre beruflichen Pläne. Bei dieser Gelegenheit sprach die 52-jährige Theologin im kleinen Kreis auch mit der Dekanin der Evangelisch-Theologischen Fakultät der RUB, Isolde Karle.
Es folgte Gespräche mit RUB-Rektor Elmar Weile, der sich von Käßmann auf Anhieb begeistert zeigte. Ihre kritischen Äußerungen zur Reform der Hartz IV Geetzte im MLFR sowie ihre Anmerkungen zum Afghanistan Einsatz der Bundeswehr hätten große Resonanz in den Medien hervorgerufen. Foto: Bugzel
Zum Sommercamp in die USA
Kirchenkreis - Drei junge Leute aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) haben im Sommer 2011 wieder die Gelegenheit, zehn Wochen lang in Ferienlagern der United Church of Christ (UCC) im Bundesstaat Ohio in den USA mitzuarbeiten.
Im Pilgrim Hills Conference Center (Foto) in Brinkhaven finden in den Sommerferien jeweils einwöchige Familien-, Kinder- und Jugendfreizeiten statt, in denen die jungen Leute aus Deutschland mitarbeiten können. Flug- und Transportkosten, Unterkunft und Verpflegung übernimmt die UCC. Zusätzlich wird ein Taschengeld in Höhe von 50 US-Dollar pro Woche gezahlt. Foto: privat
Vom Kanalbau zu Melanchthon
Dorsten - Ob Kanalbau in Dorsten, ob Besichtigung eines großen Zeitungsverlages in Dortmund oder das Evangelische Bildungsverständnis nach Martin Luther und Philipp Melanchthon (Foto) - das neue Programm des Männerkreises in der Evangelischen Kirchengemeinde Hervest-Wulfen in Dorsten bietet einen bunten Themenstrauß.
Den Auftakt macht ein Gesprächsabend am 30. August um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Wulfen-Barkenberg, Talaue 71, zum Thema "Sexualisierte Gewalt im Schutz von (Kirchen-)Mauern" mit Herbert Ulonska, Sendenhorst. Bereits jetzt weist der Männerkreis Wulfen auf den "Runden Tisch Männerarbeit" im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten hin, der am 6. Oktober stattfindet. Foto: privat
100 Medien auf zwei Kubikmeter
Bottrop - Seit einigen Wochen steht ein geheimnisvolles, königsblaues, zellenförmiges Objekt neben dem Martin-Niemöller-Haus in Bottrop-Fuhrlenbrock. Anstelle eines Telefonhörers finden sich weiße Regale in der Zelle. Manch Gottesdienstbesucher hat sich schon kopfschüttelnd gefragt: "Was soll dieses hässliche Ding hier?"
Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet. In der Zelle finden sich neben Kinderbüchern, Comics und Krimis Videos, Spiele und Hörbücher in den Regalen - alles gespendet oder aus dem Bestand der Evangelischen öffentlichen Kinder- und Jugendbücherei "Lucy&WillI". Auf zwei Kubikmetern Stauraum finden rund 100 Medien Platz. Foto: Bugzel
Pfarrerin Julia Meierkord eingeführt
Dorsten - Mit einem festlichen Gottesdienst in der Kreuzkirche in Dorsten-Hervest wurde Pfarrerin Julia Meierkord (2.v.r.) von Superintendent Detlef Mucks-Büker (r.) in die erste Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Hervest-Wulfen eingeführt.
Die 33-jährige Seelsorgerin folgte Pfarrer Daniel Eickmann-Gerland, der am 17. Februar 2008 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit der Einführung der jungen Theologin ist das Pfarrteam in Hervest-Wulfen mit Pfarrer Günther Krüger (Barkenberg) und Pfarrer Michael Laage (Hervest) wieder komplett. Foto: Bugzel
Auf dem Weg zur Vereinigung
Gladbeck - Der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten ist auf seinem Weg zur Vereinigung mit dem Nachbarkirchenkreis Recklinghausen im Jahr 2012 einen Schritt weiter.
Die in Gladbeck tagende Kreissynode beschloss mit großer Mehrheit zum 1. Januar 2011 die Einrichtung eines gemeinsamen Kreiskirchenamts in Recklingjhausen und einem Standort in Gladbeck. Bereits 2002 hatten die Kirchenkreise eine so genannte kirchenrechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Geschäftsführung ihrer kreiskirchlichen Verwaltungen getroffen. Foto: Bugzel
Sommerempfang mit Norbert Lammert
Gladbeck - Die Neutralität des Staates in Religionsfragen stand im Mittelpunkt eines Vortrags, den Bundestagspräsident Norbert Lammert (Foto) zum ersten Sommerempfang im Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck hielt. Lammert war nach Präses Alfred Buß, Eugen Drewermann, Armin Laschet und zuletzt die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann ein weiter prominenter Gast in dem bürgernahen Kulturzentrum.
Das Thema seines Vortrags sei nicht so harmlos wie es klingt, kündigte Lammert an und führte aus, warum die Religion auch im 21. Jahrhundert ein großes Thema sei. Die Demokratie sei nur bei einer deutlichen Trennung von Staat und Kirche möglich, eine Verständigung auf religiöse Grundwerte aber vorausgesetzt, führte der zweite Mann im Staate aus. Jede Gesellschaft brauche für ihr Funktionieren ein Mindestmaß an gemeinsamen Werten. Foto: Bugzel
Das Buch Hiob
Gladbeck - Mit einer weiteren Rarität hat das Martin Luther Forum Ruhr (MLFR) in Gladbeck seine Serie der bemerkenswerten Sonderausstellungen fortgesetzt. Nach dem berühmten Luther-Triptychon aus Weimar ist jetzt noch bis zum 14. Juli das "Buch Hiob" von Günther Ücker (Foto) an der Bülser Straße 28 in Gladbeck zu sehen.
Ücker hat sich der literarischen Vorlage des Buch Hiob angenommen und sie als Künstlerbuch mit 47 Doppelseiten gestaltet, das dem hohen theologischen Anspruch gerecht wird. Von dem Künstlerbuch gibt es weltweit lediglich 99 Exemplare, von denen die Martin Luther Stiftung Ruhr eines erworben hat. Foto: Bugzel
Fair teilen statt sozial spalten
Kirchenkreis - Das Industrie- und Sozialpfarramt des Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten protestiert gegen die geplanten ungerechten und unsozialen Sparbeschlüsse der Bundesregierung. "Ausgehend von der täglichen Erfahrung bei der Begleitung und Beratung von Menschen in der Arbeitswelt halten wir die Kürzungsbeschlüsse der Bundesregierung für in höchstem Maße ungerecht, unverhältnismäßig und gefährlich", erklärt Industrie- und Sozialpfarrer Dr. Hans-Udo Schneider (Foto) in einer Stellungnahme.
Die Armut in Deutschland sei kein unabwendbarer Zustand. sondern Ergebnis politischer, wirtschaftlicher und unternehmerischer Entscheidungen. Von den geplanten Kürzungen im Sozialbereich seien Familien, Menschen in prekären Lebenslagen und Erwerbslose am meisten betroffen. "Ein Beitrag des gestiegenen Privatvermögens ist dagegen nicht vorgesehen", prangert Schneider an, der sich entschieden gegen die Begründung der jetzigen Sparbeschlüsse wendet, alle hätten über ihre Verhältnisse gelebt. "Diese Aussage ist falsch und nichts anderes als blanke Ideologie", sagt der Sozialpfarrer.
Da muss Kirche widersprechen
Gladbeck - "Da muss die Kirche Widerspruch einlegen!" Dies sagte Dr. Margot Käßmann im Gespräch mit Superintendent Detlef Mucks-Büker im voll besetzten Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck. Rund 300 Menschen waren erschienen, um die ehemalige Ratsvorsitzende der EKD zu sehen und zu hören.
Eigendlich wollte Margot Käßmann nur zu kirchlichen Themen sprechen, doch dann kamen auch das eben erst beschlossene Sparpaket der Bundesregierung, der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr und die Vereinsamung alter Menschen zur Sprache. Lobende Worte fand Käßmann zum Kulturhauptstadtprojekt Luther Forum: "Die Menschen suchen Gesichter für Evangelische Präsenz." Foto: Bugzel
Spurensuche in Gladbeck
Gladbeck - Ende März letzten Jahres hat der Kölner Künstler Günter Demnig (Foto) die ersten 18 so genannten Stolpersteine in Gladbeck verlegt. Sie erinnern an das Schicksal der von den Nazionalsozialisten verfolgten und ermordeten Menschen - Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Geistliche. Die Recherche zu dieser Aktion hatten Gladbecker Schulen übernommen.
Jetzt hat das Gladbecker Bündnis für Courage unter dem Titel "Spurensuche - Stolpersteine in Gladbeck 2009" eine knapp 100 Seiten starke Broschüre vorgelegt, die die Aktion dokumentiert und die Finanzierung weiterer Stolpersteine ermöglichen soll. Am 9. Juli wird Demnig weitere 27 Stolpersteine im Gladbecker Stadtgebiet verlegen, die an das Schicksal der so genannten "polnischen Juden" erinnern sollen. Foto: Bugzel
Reformation und Ruhrgebiet
Gladbeck - Von der Pestarztmaske über das Original von Luthers Obrigkeitsschrift von 1523 und einer funktionsfähigen mittelalterlichen Druckerpresse bis hin zum modernsten Medientisch spannt sich der Bogen der Exponate in der Dauerausstellung "Reformation und Ruhrgebiet", die jetzt im Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck eröffnet wurde.
"Schon jetzt kann die Ausstellung mit ihrer Fülle an überwiegend originalen Exponaten als ein bedeutender Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 bewertet werden", sagte NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff anlässlich der Ausstellungseröffnung in der ehemaligen Markuskirche. Foto: Bugzel
Über die Grenzen hinausblicken
Bottrop - "Gute Arbeit, gerechte Löhne und ein starker Sozialstaat" - unter dem Motto des DGB zum Maifeiertag stand die 13. ökumenische Haldenveranstaltung auf der Bergehalde mit dem Tetraeder in Bottrop-Batenbrock, zu der Pfarrer Friedemann Kather (Foto) einmal mehr zahlreiche Besucher begrüßen konnte.
In seiner Predigt forderte Industrie- und Sozialpfarrer Dr. Hans-Udo Schneider die Gottesdienstgemeinde dazu auf, gemeinsam über die Grenzen hinauszublicken, um neue Kraft zu tanken für die Aufgaben im Alltag. Hart ins Gericht ging Schneider mit den Verantwortlichen der globalen Wirtschaftskrise: "Diese ist von Menschen gemacht, die Tag und Nacht den Gott des Geldes anbeten." Foto: Bugzel
Hilfe für den Nachbarn
Dorsten - Ambulant vor stationär. Dieser Grundsatz ist unter Pflegeprofis Konsens. So lange wie möglich sollen alte Menschen in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Dabei helfen sollen ihnen ehrenamtlich tätige Menschen. Dies sieht ein neues Nachbarschaftsbetreuuer-Projekt vor, das jetzt im Rahmen einer Gemeindeversammlung der Gemeinde Hervest-Wulfen vorgestellt wurde. Die Kirchen vor Ort wollen sich in ökumenischer Eintracht in das Projekt einbringen.
"Im Grunde geht es um bürgerschaftliches Engagement", sagt Dr. Hans-Udo Schneider (Foto). "Damit wollen wir dem Verfall von traditionellen Familien- und Nachbarschaftsstrukturen begegnen," erklärt der Industrie- und Sozialpfarrer des Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten. Bei Erfolg will man das Projekt eines Netzwerks auf ganz Dorsten ausdehnen. Foto: Bugzel
Perspektivwechsel
Gladbeck - Öfter mal die Perspektive wechseln. Ein guter Rat, um eine andere Sichtweise auf die Dinge zu bekommen. Diesen Rat befolgte auch die Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten und ging in die Luft. Bei einem Rundflug über Gladbeck mit dem bekannten Lutbildfotografen Hans Blossey entstand dieses Foto von der Gladbecker Christuskirche an der Humboldtstraße in der Innenstadt.
Links neben dem Gotteshaus sind neu erbaute, seniorengerechte Wohungen zu erkennen, rechts sieht man das Haus der Evangelischen Kirche, Verwaltungssitz der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gladbeck und des Kirchenkreises. Am oberen Bildrand schließt sich das Dietrich-Bonhoeffer-Haus an. Luftbild: Bugzel







