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25 Jahre Kleiderkammer Bottrop
Bottrop - Seit 25 Jahren besteht die Kleiderkammer der Evangelischen Kirche Bottrop hinter der Martinskirche. Und genau so lange ist Ursula Heinzerling (m.) mit dabei und öffnet jeden Mittwoch von 10 bis 11.45 Uhr die Türen der Kammer im Keller des Gemeindeamtes. Begonnen hatte man seinerzeit mit einer Kleiderstange und einem Tresen. Später kamen noch Sortier- und Lagerräume hinzu und es sieht ganz so aus, als müsste dieser Dienst an den Menschen noch lange fortgeführt werden. "Denn die Not ist noch da", sagt Pfarrer Ulrich Schulte, der Ursula Heinzerling für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement auszeichnete. Foto: Bugzel
Grußwort zum neuen Jahr 2009
Kirchenkreis - "Was bei den Menschen unmöglich ist, dass ist bei Gott möglich." Mit diesem Jesuswort aus dem Lukasevangelium gehen die Evangelischen Kirchen in das neue Jahr 2009. Mir dieser so genannten Jahreslosung grüßt Superintendent Detlef Mucks-Büker (Foto) alle Menschen in den Städten und Gemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten und wünscht ihnen ein gesegnetes neues Jahr 2009. "In der konkreten Solidarität der Starken mit den Schwachen und der Reichen mit den Armen löst sich der Anspruch einer Gesellschaft ein, halbwegs gerecht zu sein. Diesen Anspruch gilt es, immer wieder einzufordern, nicht nur von den Kirchen, sondern von allen Teilen der Gesellschaft", schreibt der leitende Theologe des Kirchenkreises. Foto: Bugzel
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Neue Herausforderungen
Gladbeck - Neuen Herausforderungen muss sich Pfarrerin Jutta Wilke am Berufskolleg Gladbeck stellen. Dort unterrichtet sie seit kurzem Evangelische Religionslehre. Jetzt wurde die 45-Jährige im Rahmen eines Gottesdienstes von Superintendent Detlef Mucks-Büker in ihr neues Amt eingeführt. Rund 400 Schülerinnen und Schülern, darunter viele Muslime, erteilt sie Unterricht. "Da gibt es schon Diskussionen, die mich als Theologin fordern. Das finde ich sehr spannend." Foto: Bugzel
Ein Restaurant der Herzen
Bottrop - Der Duft von Grünkohl mit Mettwurst lässt den Anwesenden das Wasser im Mund zusammenlaufen. Seit kurzem ist die Suppenküche "Kolüsch" der Evangelischen Sozialberatung Bottrop (ESB) wieder geöffnet. Bis zum 13. März 2009 werden im Pfarrheim St. Barbara im Ortsteil Lehmkuhle werktäglich rund 100 warme Mahlzeiten kostenlos an Wohnungslose und Bedürftige von ehrenamtlichen Helfern ausgegeben. Der Name "Kolüsch" geht auf den Gründer der französischen "Restaurants der Herzen", Michel Coluche (1945-1986) zurück. Foto: Bugzel
Empfang - Fair teilen statt sozial spalten
Bottrop - Christsein bedeute, sozialethisch an der Seite der Schwachen zu stehen. Dies sagte Sven Giegold (r.) als Gastreferent beim Neujahrsempfang des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten zu Beginn des neuen Kirchenjahres in Bottrop. Das Präsidiumsmitglied des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Gründungsmitglied der globalisierungskritischen Organisation Attac sprach zum Thema "Fair teilen statt sozial spalten". In seinem Grußwort an die rund 200 Gäste betonte Superintendent Detlef Mucks-Büker (l.), es gehöre zum Selbstverständnis der Evangelischen Kirche, an vielen Stellen in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Foto: Bugzel
Politik als Wohltat - Barmen heute bedacht
Gladbeck - "Politik als Wohltat - Barmen heute bedacht". Unter diesem Titel sprach Pfarrer Peter Bukowski (Foto) zur fünften These der Theologischen Erklärung der Bekennenden Kirche 1934 in Wuppertal-Barmen. Bukowski, Moderator des Reformierten Bundes in Deutschland, referierte im Gladbecker Bonhoeffer-Haus im Rahmen der Projektwoche "Globalisierung gestalten" , zu der der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten eingeladen hatte. Seine zentrale These: Aufgabe des Staates sei es, für Recht und Frieden zu sorgen. Dies bedeute aber auch, die Qualität des Zusammenlebens nach dem Maßstab der Gerechtigkeit auszurichten. Dabei komme der Kirche eine besondere Verantwortung zu. Foto: Bugzel
Gegen das namenlose Vergessen
Bottrop - Am 1. September 2009 jährt sich der so genannte Euthanasie-Befehl Adolf Hitlers, der 300.000 Menschen mit Behinderungen den Tod brachte, zum 70. Mal. Unter dem Motto "Gegen das namenlose Vergessen" hat das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten gemeinsam mit engagierten Bottroper Bürgern eine neunköpfige Projektgruppe ins Leben gerufen, die den namenlosen Euthanasie-Opfern ein Gesicht geben, sie in Erinnerung rufen will, erklären Diakoniepfarrer Johannes Schildmann und Bottrops Stadtarchivarin Heike Biskup. Foto: Bugzel
Gladbeckerin ist neues Mitglied der Kirchenleitung
Bielefeld/Kirchenkreis - Mit Renate Philipp (m.) stellt der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten ein neues nebenamtliches Mitglied in der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Die Gladbeckerin wurde auf der in Bielefeld-Bethel tagenden Landessynode für zunächst vier Jahre in ihr Amt im Leitungsgremium der viertgrößten Landeskirche in Deutschland gewählt. Mit Superintendent Detlef Mucks-Büker, Pfarrer Ulrich Schulte (Bottrop), Gudrun Winkel (Dorsten) und Dr. Peter Hardetert (Gladbeck) war der Kirchenkreis mit vier Abgeordneten auf der Landessynode vertreten, in deren Mittelpunkt neben den Wahlen zur Kirchenleitung das Thema Kirche und Globalisierung stand. Foto: Bugzel
Rückkehr in die Heimat
Dorsten - Im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Heilig-Geist-Kirche, Rhade, verabschiedete die Gemeinde Holsterhausen an der Lippe in Dorsten ihren Pfarrer Bernd Münker (l.). Der 42-jährige Seelsorger verlässt nach fünfjährigem Dienst Rhade und Lembeck und tritt seine neue Pfarrstelle in der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Eiserfeld im Kirchenkreis Siegen an. Damit kehrt Münker, der aus Ferndorf stammt, zu seinen heimtlichen Wurzeln zurück. An dem Abschiedsgottesdienst nahmen auch Pfarrer Alfred Voss von der Katholischen St. Laurentiusgemeinde und Pfarrer Matthias Overath (v.l.) aus Holsterhausen teil. Foto: Bugzel
Der singende Kindergarten
Gladbeck - Einfacher kann es doch gar nicht gehen: Senioren singen gerne und haben Zeit. Kinder singen ebenso gerne und haben auch Zeit. Und wo können sich beide am besten treffen? Im Kindergarten! Und genau dies tun neun Gladbecker im Alter zwischen 56 und 82 Jahren. Sie treffen sich als so genannte Singpaten einmal in der Woche mit dem musikalischen Nachwuchs des Evangelischen Lukaskindergartens in Gladbeck-Butendorf und packen die Gitarre aus. Eine Stunde lang wird im Rahmen des Projekts "Il canto" gesunden, erzählt und gelacht. Zu den Klängen längst vergessener Volkslieder. Alles ganz ohne Leistungsdruck und den Anspruch auf Perfektion. Foto: Bugzel
Markt muss dem Allgemeinwohl dienen
Bottrop - Wie kann es gelingen, mehr ökologische Verantwortung und Fairness in den Prozess der Globalisierung zu bringen? Staatliches Handeln angesichts weltweiter Wirtschaftsverpflechtungen war im Lokschuppen Bottrop Thema eines Symposiums der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), der Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW und des Landesverbandes NRW des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Zur Finanz-, Ernährungs- und Klimakrise diskutierten der Präses der westfälischen Landeskirche, Alfred Buß (Foto EKvW), NRW-Arbeitgeberpräsident Horst-Werner Maier-Hunke und Guntram Schneider, Vorsitzender des DGB NRW.
Stumme Zeugen der Reformation
Gladbeck - Sie ist hoch, über zwei Meter. Sie ist schwer, über eine Tonne. Sie ist in Teilen alt, über 500 Jahre. Unter dem Motto "Luther kommt" wurde im Rahmen eines Festaktes in der Gladbecker Markuskirche bei der symbolischen Grundsteinlegung des Martin Luther Forum Ruhr (MLFR) eine Säule enthüllt. Sie verbindet die Lutherstätten mit Gladbeck als Ausdruck dafür, dass sich das MLFR dem reformatorischen Erbe verpflichtet fühlt. Die Grundsteinlegung wurde von NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther (2.v.r), Schirmherrin des Projekts und NRW-Städtebauminister Oliver Wittke (l.) vorgenommen. Mit dabei waren auch Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland (r.) und Jochen Seeber (2.v.l.), Vorsitzender des MLFR-Fördervereins. Die Säule besteht aus zwei spätmittelalterlichen Säulensteinen der alten Bibliothek des Augustinerordens Erfurt und einem modernen Mittelteil aus Stahl und Glas. Foto: Bugzel
Unermüdlicher Einsatz um Versöhnung
Dorsten/Newtownabby - Für seinen unermüdlichen Einsatz um Versöhnung zwischen Protestanten und Katholiken in Nordirland und seine Verdienste um die Städtepartnerschaft zwischen Dorsten und der nordirischen Stadt Newtownabby ist Pfarrer i.R. Wolf-Dietrich Rienäcker durch den Rat der Stadt Newtownabby mit dem Titel "Freeman of the borough" ausgezeichnet worden. Der höchsten Ehre, die der Rat einer Stadt in Großbritannien und Nordirland einem Bürger verleihen kann. Rienäcker war nicht nur der erste Deutsche, sondern der erste Ausländer überhaupt, dem diese Ehre zuteil wurde. Unser Bild zeigt Pfarrer i.R. Wolf-Dietrich Rienäcker (m.) mit Dorstens Bügermeister Lambert Lütkenhorst (l.) und Newtownabbys Stadtoberhaupt Victor Robinson. Foto: privat
Turm wieder fit für die nächsten 30 Jahre
Bottrop - Brautpaare können sich wieder über einen fotogenen Hintergrund für ihr Hochzeitsbild freuen und auch die Glocken werden pünktlich zum 1. Advent wieder läuten. Die Sanierungsarbeiten am Turm der Bottroper Martinskirche wurden erfolgreich abgeschlossen, das Gotteshaus in zentraler Innenstadtlage kann sich wieder sehen lassen. Man habe zügig gearbeitet und die Instandsetzung "kostenorientiert" zu Ende gebracht, versicherten Architekt Christoph Harder, Pfarrerin Karin Daniel und Baukirchmeister Ingo Söhngen (v.l.). Foto: Bugzel
Einer sozial engagierten Kirche verpflichtet
Kirchenkreis - Auf sein 30-jähriges Dienstjubiläum im Evangelischen Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten kann in diesen Tagen Pfarrer Johannes Schildmann (Foto) zurückblicken. Für Superintendent Detlef Mucks-Büker Anlass genug, dem jetzigen Diakoniepfarrer des Kirchenkreises und Vorstand des Diakonischen Werkes Gladbeck-Bottrop-Dorsten in einem Brief seine herzlichen Glückwünsche zum Jubiläum und seinen Dank für sein 30-jähriges Engagement in der Seelsorge, Verkündigung und Leitung auszusprechen. In all den Jahren seines Dienstes fühlt sich Pfarrer Schildmann einer sozial engagierten Kirche und einer kirchlich eingebundenen Diakonie verpflichtet. Bereits 1996 wurde Johannes Schildmann in Anerkennung seiner Verdienste um die soziale Arbeit das Bundesverdienstkreuz verliehen. Foto:privat
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