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Einführung des neuen Presbyteriums

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Christuskirche führte die Ev.-luth. Kirchengemeinde Gladbeck ihre neuen Presbyterinnen und Presbyter in ihr Amt ein.

Im Rahmen eines Gottesdienstes gratulierte der theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW), Albert Henz, den ehren-amtlichen Frauen und Männern zur Berufung in ihr Amt und dankte ihren zugleich für ihre Bereitschaft, dieses für die Kirche so zentrale Amt zu übernehmen. „Wie ist das mit dem neuen Amt, was kommt da auf sie zu?“ fragte Henz in seiner Predigt an die neue Gemeindeleitung gerichtet. Nach allem, was man wisse, werde die Kirche kleiner an Mitgliedern, verwalte weniger Geld und damit Gebäude und Personal. „Vor uns liegt die Aufgabe eines neuen Aufbaus der kirchlichen Strukturen für diese Ver-hältnisse in der Region, insbesondere des Kirchenkreises, möglichst sogar als eines gemeinsamen Kirchenkreises mit Recklinghausen“, gab Henz zu bedenken.

In der Gesellschaft werde der Einfluss der Kirchen weniger selbstverständlich.
Das soziale Gefälle verstärke sich – Armut nehme, gerade auch im Ruhr-gebiet, zu. „Eher schwierige Zeiten“, so Henz. Dennoch sei jetzt die Zeit der Gnade und des Heils, sagte der Vizepräsident mit Blick auf seinen Predigttext. „Das gilt auch für die Amtsperiode der nächsten vier Jahre, in der Sie zusammen mit den Pfarrern dieser Gemeinde die Leitungsver-antwortung übernommen haben.“


Die Herausforderungen und Probleme nehme dem neuen Presbyterium niemand ab. „Aber Sie können sie angehen aus einer stabilen Grundhaltung und Sicherheit heraus. Möge diese Gewissheit Ihre Leitungs-tätigkeit, das Leben und den Weg unserer Kirche bestimmen“, gab Henz den 20 neuen Gemeindeältesten mit auf den Weg.