Nicht den Menschen aus den Augen verlieren!

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Nicht den Menschen aus den Augen verlieren!

Seit vier Monaten stellen wir Ihnen einmal in der Woche eine neue ZukunftsGestalt aus dem Gestaltungsraum der beiden Ev. Kirchenkreise Gladbeck-Bottrop-Dorsten und Recklinghausen vor. Zumeist haben die Menschen einen theologischen Backround, vereinzelt kommen aber auch Mitarbeitende aus anderen Berufen vor. Wie unsere Nr. 18: Christin Giacchi ist Verwaltungsangestellte im Martinszentrum Bottrop. 

Name: Christin Giacchi

Alter: 34

Job: Verwaltungsfachangestellte (Infobüro und Öffentlichkeitsarbeit)

Was machst du bei Kirche und wie lange bist du schon dabei?

Ich bin jetzt ziemlich genau ein Jahr im Infobüro des Martinszentrums tätig und zuständig für alle Regionen in Bottrop. Gemeinsam mit meiner Kollegin unterstützen wir die Gemeindearbeit, geben Auskünfte über Veranstaltungen und Telefonnummern etc. Zusätzlich bin ich noch in der Öffentlichkeitsarbeit zuständig für (aktuell) Facebook und Instagram, sprich, das alles auf dem neusten Stand ist - unser Account aktiv bleibt. Und zu guter Letzt arbeite ich auch an unserer Homepage (ev-kirche-bottrop.de) aktiv mit. Dazu gehören Änderungen, aber auch das Gestalten von Seiten, wie z.B. unsere neu gebaute Kita in Welheim. Zudem verfasse ich auch Blogbeiträge und verschicke einmal im Monat unseren Newsletter und gestalte eine ausgedruckte Version für unsere Gemeindemitglieder, die nicht digital unterwegs sind.

 Was macht Kirche für dich als Arbeitnehmerin attraktiv? 

Attraktiv ist vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Flexible Arbeitszeiten sind auch nach einem Jahr immer noch nicht selbstverständlich für mich und erleichtern mir so vieles in meinem Alltag.

Besonders gefällt mir die Gemeinschaft und der Teamgeist, vor allem der Zusammenhalt. Wenn man Hilfe benötigt, dann bekommt man sie auch, ohne eine Gegenleistung oder das jemand über dich lacht. Es ist einfach schön Teil dieser Gemeinschaft zu sein!

 Wo siehst du deine persönlichen Stärken?

In der Organisation: Ich bin sehr strukturiert und mache mir schnell von allem ein klares Bild und versuche alles sorgfältig umzusetzen. Dabei arbeite ich zügig und zielgerecht. Dennoch werde ich nicht schnell hektisch, sondern bleibe ruhig und lösungsorientiert. In der Kreativität: Ich liebe es neues zu gestalten, wie z.B. neue Flyer für bestimmte Veranstaltungen. Es macht mir besonders Spaß, dass man sich auch mal ausprobieren darf.

 Warst du schon vorher in der Kirche aktiv? 

Richtig aktiv in der Kirche war ich eigentlich nicht. Dennoch spielt der Glauben eine Rolle in meinem Leben. Es bedeutet mir viel, das ich z.B. in der Gnadenkirche konfirmiert, getraut und mein Sohn getauft wurde. Solche Lebensereignisse haben einen großen Wert für mich.

 Wie sollte deine Kirche der Zukunft aussehen?

Kirche darf schön, kreativ und vor allem zeitgemäß sein. Mehr Digitalisierung, um auch jüngere Menschen erreichen zu können, dennoch sollte man auch präsent vor Ort sein und nicht den Menschen aus den Augen verlieren. Eine gesunde Mischung aus beiden wäre optimal.

 Wenn du nicht Kirche machst, was machst du dann? 

Hauptsächlich bin ich Mama. Mein Sohn ist 6 Jahre und wurde gerade erst eingeschult, das ist nicht nur für ihn aufregend, sondern auch besonders für mich. Alles ist neu und wir als Familie, dazu gehört auch noch mein Mann, müssen uns jetzt erstmal wieder organisieren und finden. Aktuell springen wir von einem schulischen Termin zum anderen. Wenn das erledigt ist, kommen noch die Hobbies meines Sohnes (Fußball und Schwimmen) - insgesamt 3x die Woche. Und als wenn das nicht genug wäre, fahren wir auch noch super gerne Fahrrad und unternehmen am Wochenende lange Fahrradtouren, wenn das Wetter mitspielt.

 Dein Lieblingspsalm?

„Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“.

Psalm 91

Interview und Foto: Jörg Eilts

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