Als Pfarrperson gut vertreten

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Als Pfarrperson gut vertreten

Dorsten-Holsterhausen. Die Pfarrkonferenz im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten freute sich kürzlich über Besuch von Pfarrer Michael Hayungs, dem Vorsitzenden des westfälischen Pfarrvereins. Hayungs arbeitet als Gemeindepfarrer in Sprockhövel und vertritt seit gut einem Jahr den Pfarrverein als Vorsitzender. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, alle 26 Kirchenkreise zu besuchen und mit den Pfarrpersonen ins Gespräch zu kommen.

In Dorsten-Holsterhausen begrüßte Superintendent Steffen Riesenberg die fast komplett erschienenen Pfarrerinnen und Pfarrer aus dem Kirchenkreis. Weil es bei Pfarrverein und Pfarrvertretung auch um berufsständische Interessen geht, war das Interesse offenbar groß.

Hayungs erläuterte, dass der Vorstand des Pfarrvereins durch eine neue Verordnung auch die Aufgaben einer Pfarrvertretung übernimmt, also die dienstlichen und rechtlichen Interessen aller Pfarrerinnen und Pfarrer sowie der Vikarinnen und Vikare gegenüber der Landeskirche vertritt. Darauf hätten dementsprechend auch alle Kolleginnen und Kollegen Anspruch.

Im Evangelischen Pfarrverein in Westfalen dagegen sei die Mitgliedschaft freiwillig. Hayungs stellte den Verein, den Vorstand und die Vorteile einer Mitgliedschaft vor.

Während der Pfarrverein als freiwilliger Berufs- und Solidargemeinschaftsverband arbeite, übe die Pfarrvertretung die gesetzlich geregelte Interessenvertretung der Pfarrerschaft aus. Michael Hayungs sagte. „Diese personelle Verbindung sorgt dafür, dass unsere Erfahrungen aus dem Berufsverband unmittelbar in die Vertretung der Pfarrerinnen und Pfarrer gegenüber der Landeskirche einfließen können.“

Bevor der Superintendent die Pfarrerinnen und Pfarrer mit dem Reisesegen in die Sommerferien entließ, gab es eine ausführliche Aussprache über die gegenwärtigen Bedingungen und Herausforderungen im Pfarrberuf. Dabei standen insbesondere die Überlegungen in einigen Landeskirchen, öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse abzuschaffen, im Mittelpunkt.

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