Die Landessynode der evangelischen Kirche von Westfalen versteht Rassismuskritik als langfristige, systemrelevante Querschnittsaufgabe. Unsere historische und gegenwärtige Mitverantwortung an rassistischen Strukturen verpflichtet uns zur Aufarbeitung und unser Verständnis des Evangeliums zur Entwicklung einer antirassistischen, Rassismus-kritischen Haltung.

- LANDESSYNODE DER EV. KIRCHE VON WESTFALEN

Aus meiner Rolle als Superintendent heraus möchte ich helfen, dass die Stimmen derer, die von Rassismus betroffen wird, aufmerksam gehört werden und dass aus dem Engagement einzelner Menschen eine Veränderung in unserer Organisation werden kann.

- STEFFEN RIESENBERG

Der Ev. Kirchenkreis Gladbeck–Bottrop–Dorsten ist durch eine große gesellschaftliche Vielfalt und einen Reichtum an kirchlichen und diakonischen Arbeitsfeldern geprägt. Mit der Einrichtung einer Projektstelle „Rassismuskritik im Kirchenkreis“ greifen wir diese Herausforderung aktiv auf. Die Stelle ist als Pilotprojekt angelegt, das praktische Erfahrungen sammelt, reflektiert und so aufbereitet, dass daraus Impulse für die gesamte Landeskirche entstehen.

- DER KREISSYNODALVORSTAND

Stellenausschreibung

Mit dieser Projektstelle schaffen wir Raum für Profil, Haltung und Praxis. Ziel ist es, rassismuskritische Perspektiven in kirchlicher Arbeit zu stärken, konkrete Formate zu erproben und Erfahrungen so aufzubereiten, dass sie über unseren Kirchenkreis hinaus Wirkung entfalten. Die Stelle ist als Pilotprojekt mit Modellcharakter für die Evangelische Kirche von Westfalen konzipiert – nah an der Praxis und theologisch reflektiert.