Klimaschutz in der Praxis

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Klimaschutz in der Praxis

Mit einer Sanierung der Fassade des Gemeindehauses auf dem Bottroper Eigen leistet die Kirchengemeinde einen Beitrag zum Klimaschutz. Über 10.000 Kilowattstunden Energie sollen in Zukunft eingespart werden, wenn die Fassade neu gedämmt und die Fenster des Gebäudes ausgetauscht worden sind. Die Arbeiten dazu laufen im Moment. Insgesamt werden 16 Zentimeter zusätzliche Dämmung auf der etwa 400 Quadratmeter großen Fassade aufgebracht. Das Gebäude erhält dabei auch ein neues Aussehen – die bekannte Backsteinfassade wird in Zukunft nicht mehr sichtbar sein, dafür passt das Gebäude dann gut zur benachbarten Kindertagesstätte. Außerdem werden über 40 Fensterscheiben ausgetauscht.

Klimamanager Philipp Swiderski hat ausgerechnet: „Die Einsparung entspricht der Heizenergie, die man für eine große Etagenwohnung aufbringen müsste. Am Ende werden dadurch jedes Jahr über eine Tonne Treibhausgase eingespart. Die Kirchengemeinde spart, bei jetzigen Energiepreisen, über 1100 Euro Heizkosten jedes Jahr.“

Die Kirchengemeinde investiert etwa 150.000 Euro, davon kommen rund 30.000 Euro vom Bund und gut 95.000 Euro vom Kirchenkreis. Dort werden – so ist es in der Landeskirche vorgeschrieben – jedes Jahr vier Prozent der Kirchensteuern für den Klimaschutz an die Seite gelegt. Mit dieser so genannte „Klimapauschale“ können auf Antrag Sanierungen kirchlicher Gebäude gefördert werden. Klimamanager Philipp Swiderski berät gerne dazu.

SR/PS

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