Ökumene-Ausschüsse tagen gemeinsam

Ökumene-Ausschüsse tagen gemeinsam

Ökumene-Ausschüsse tagen gemeinsam

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Ökumene-Ausschüsse tagen gemeinsam

Foto: Die Mitglieder beider Ausschüsse für Ökumene trafen sich zu einer gemeinsamen Sitzung. 


Es gehört zum Wesen der christlichen Kirche, dass sie weltweit vernetzt ist – und das nicht nur mit Gemeinden des gleichen Bekenntnisses. Hinter dem Begriff „Ökumene“ steckt das griechische Wort für „bewohnte Erde“ (oft im Sinne eines gemeinsamen Hauses gedeutet).

Unter dem Dach der Ökumene bündeln sich in unserem Gestaltungsraum viele internationale Kontakte. Das wurde bei der gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse für Mission und Ökumene der Evangelischen Kirchenkreise Gladbeck-Bottrop-Dorsten und Recklinghausen deutlich.

Das Hauptaugenmerk liegt auf den Verbindungen zu den Partner-Kirchenkreisen in Tansania. Gladbeck-Bottrop-Dorsten ist mit dem Jimbo la Mashariki (übersetzt: Kirchenkreis im Osten) verbunden, Recklinghausen mit dem Jimbo la Magharibi (Kirchenkreis im Westen). Die Gemeinden beider Partner liegen rund um den Viktoriasee im Nordwesten Tansanias.

Die Partnerschaften werden durch regelmäßige gegenseitige Besuche gepflegt; in der Regel können alle zwei Jahre Delegationen begrüßt werden. Das Internet, WhatsApp und andere moderne Kommunikationswege haben den Austausch wesentlich erleichtert. 

Beide Kirchenkreise unseres Gestaltungsraumes unterstützen eine Vielzahl an Vorhaben. Dazu gehören Baumpflanzungs-, Straßenkinder-, Mikrofinanz- und Waisenkinderprojekte sowie die Finanzierung von Schulstipendien und Gesundheitsstationen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Unterstützung von Frauen. „Last but not least“ wurde Mashariki und Magharibi in diesem Jahr die Anschaffung jeweils eines Kirchenkreisautos ermöglicht.

Zur Ökumene in den beiden Kirchenkreisen gehören zudem Kontakte nach Guatemala, Argentinien, England, Polen und Rumänien. Die langjährige Beziehung zu Tula (Russland) kann zurzeit nur minimal gepflegt werden. Begleitet wird die Arbeit durch das oikos-Institut in Dortmund (früher Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung) sowie die VEM (Vereinte Evangelische Mission) in Wuppertal. (chu)

Foto: Chudaska

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