25/02/2026 0 Kommentare
Wohlfahrt wirkt in Gladbeck
Wohlfahrt wirkt in Gladbeck
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Wohlfahrt wirkt in Gladbeck
Unter dem Motto „Wohlfahrt wirkt!“ hatte Gladbecks Bürgermeisterin kürzlich zum Neujahrsempfang eingeladen. Rund 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Kirchen und Sozialverbänden waren der Einladung in die Matthias-Jakobs-Stadthalle gefolgt.
Im Mittelpunkt stand ein einstündiges Programm mit einer Rede der Bürgermeisterin, einem Film über die vielfältige Arbeit der Sozialverbände und einem Impulsvortrag von Diakoniepfarrer Karl Hesse. Hesse ist aktuell der Sprecher der AG Wohlfahrt, einem Netzwerk der unterschiedlichen Sozialverbände in der Stadt.
In seinem Vortrag sagte der Theologe: „Sie wissen am besten, was Sie momentan beschäftigt: Ob sie ihr Leben gerade gut allein wuppen oder froh sind über ein Angebot in der Kita, im Jugendzentrum. Oder ob die Eltern gerade alt werden und immer öfter nicht wissen, was gestern war, was heute ist – und wer du bist?“ Um die Bedeutung der Sozialwirtschaft zu unterstreichen, lieferte Hesse Zahlen: über 18.000 Menschen in Gladbeck nehmen die Unterstützung der Wohlfahrtsverbände wahr. 3400 Mitarbeitende und 1800 Ehrenamtliche arbeiten dabei mit – vom Hausnotruf des Roten Kreuzes über die Werkstatt der Caritas, die Beratungsstellen des Paritätischen und evangelischen Kitas bis zum Pflegeheim der Diakonie.
Hesse erzählte die Anekdote von zwei Fischen, die sich fragen, was eigentlich Wasser sei. Ähnlich gehe es uns heute mit Werten wie Demokratie, Sicherheit und Solidarität. Es sei gut, wahrzunehmen, was uns ständig umgebe, für Sicherheit sorge und unser Leben, oft unbewusst, präge.
Bürgermeisterin Bettina Weist hatte in ihrer Rede zum Anpacken aufgerufen. Trotz knapper Haushaltsmittel wolle die Stadtverwaltung investieren: 56,6 Millionen Euro sollen demnach im kommenden Jahr unter anderem in marode Infrastruktur sowie Kitas und Bildung fließen.
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